Die häufigsten Fehler beim Abschluss

Wir listen hier einige der häufigsten Fehler auf, welche wir in Gesprächen mit Kunden immer wieder feststellen.

Man vergleicht Äpfel mit Birnen

Es werden Offerten verschiedener Banken mit nicht identischen Ausstellungsdaten verglichen. Durch die täglichen Zinsschwankungen wählen viele Kreditsuchende einen Anbieter, der zum Abschlussdatum der Hypothek gar nicht den günstigsten Zins offeriert hätte. Unser Zinsvergleich zeigt nicht nur die aktuellen Zinsen, sondern auch wie sich diese entwickelt haben.
Historische Hypothekarzinsen ansehen

Unterschiedliche Zinszahlungstermine und Zinsusanzen werden nicht berücksichtigt, beziehungsweise beim Zinsvergleich nicht „neutralisiert“. Auch Gebühren müssen in die Gesamtkostenrechnung mit einbezogen werden. So kann ein auf den ersten Blick günstiger Zins bei genauem Hinschauen im Vergleich teurer werden. Hier können Sie Zinsusanzen und Zahlungstermine online „neutralisieren“:
Zinsusanz und Zahlungstermine von Hypotheken neutralisieren

Es werden nicht genau identische Hypothekarmodelle miteinander verglichen. Auch ein nur kleiner Unterschied bei der Ausgestaltung der Hypothekarstrategie kann den effektiven Zinssatz deutlich verändern. Hier finden Sie einen Beschrieb zu den wichtigsten Hypothekarmodellen:
Die häufigsten Hypotheken-Modelle in der Schweiz

Das Vorgehen beim Vergleich ist zuwenig strukturiert

Weil die Zeit und die Lust fehlen, holt man schlichtweg zu wenige Offerten ein. Hinzu kommt, dass man zu den typischen und bekannten Anbietern geht, die selten die besten Zinsen offerieren. Hier erfahren Sie, welche Kriterien bei Hypothekenberatern wichtig sind:
Kriterien Hypothekenberater

Man geht zwar zu vielen Banken, weiss aber gar nicht genau was man will. Besser wäre es, man klärt vor der Offerte genau ab, welche Höhe und welche Modelle infrage kommen und dann holt man an genau demselben Tag alle Offerten ein und vergleicht.
Man vergleicht die aktuelle Zinssituation zu wenig. Besser ist es, verschiedene Szenarien mit Extremwerten und Wahrscheinlichkeiten einander gegenüberzustellen. Anhand einer detaillierten Hypothekarstrategie ist eine transparente Entscheidungsbasis vorhanden. Mehr Informationen zu verschiedenen möglichen Vorgehen finden Sie hier:
Mögliche Szenarien berechnen bei der Wahl der Hypothekarstrategie

Zu wenig Verhandlungsstärke

Weil nicht genügend Erfahrung, Branchenkenntnisse und Know-How vorhanden sind, weiss man nicht genau, wo die Schmerzgrenze für den besten Zinssatz wirklich liegt.
Man holt zwar verschiedene Offerten ein, am Schluss schliesst man den Vertrag aber trotzdem dort ab, wo die Sympathie am grössten war. Das ist zwar gut für das persönliche Wohlbefinden, aber nicht für’s Portemonnaie. Weil man nicht unhöflich sein will, verhandelt man zu wenig intensiv. Hier erfahren Sie mehr zum Thema „Hypothekarzinsen verhandeln“:
Verhandlung beim Abschluss einer Hypothek

Man vertraut auf schlechte Beratung

Man überprüft nicht, ob die Beratung mit Interessenkonflikten behaftet ist (werden nur Eigenprodukte angeboten? Fliessen im Hintergrund Provisionen? Etc.). Hier erfahren Sie, welche „Beratungsformen“ es gibt:
Beratungsformen Hypothek: Bank, Makler oder neutraler Berater?

Man fokussiert sich bei der Beratung zu fest auf die Hypotheken oder den Zinssatz. Dabei gehen viele Optimierungsmöglichkeiten in Bezug auf Steuern, Vorsorge etc. vergessen. Eine umfassende Hypothekarberatung beinhaltet neben der Definition der Hypothekarstrategie viele weitere Optimierungsmöglichkeiten.

Man klärt zu wenige Details ab

Man liest den Vertrag zu wenig genau durch oder man ist sich nicht bewusst, wenn wichtige Punkte im Vertrag fehlen. Nicht genügend detailliert aufgeführte Punkte sind meist zum Vorteil der Bank. Was passiert wenn…? Viele Punkte werden nicht im Detail besprochen und auch nicht im Vertrag genauer umschrieben.
Man verhandelt nur für die aktuell fällige Hypothek und ist sich nicht bewusst, dass die Verhandlungsposition bei späteren Zinsverhandlungen allenfalls schlechter ist. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn bei Hypotheken mit verschiedenen Laufzeiten die „kürzeste“ Hypothek verlängert werden muss.
Diese Links helfen Ihnen weiter, damit Sie beim Abschluss Ihrer nächsten Hypothek möglichst gut verhandeln können:
Hypothekenofferte online und kostenlos überprüfen
Rechner: Zinsusanzen und Zahlungstermine „neutralisieren“
So viel sparen Sie, wenn Sie gut verhandeln: Zinsdifferenz berechnen