Verschiedene Vorgehensweisen bei der Titelauswahl
Top-down und Bottom-up bei der Auswahl von Wertschriften
Hat ein Anleger die für ihn passende Anlagestrategie Häufig verwendete Bezeichnung für die Aufteilung der Anlagemittel auf verschiedene Anlagekategorien mit unterschiedlichem Risiko. Die gewählte Anlagestrategie ist sehr entscheidend für die Schwankungen des Anlagevermögens und die erwartete langfristige Rendite.
gefunden, muss er die geeigneten Anlageinstrumente Sämtliche Anlagemöglichkeiten, die einem Investor zur Auswahl stehen. suchen und sich für konkrete Investments entscheiden. Dabei gibt es zwei entgegengesetzte Vorgehensweisen, welche als Top-down und Bottom-up bezeichnet werden. Oftmals kommt in der Praxis bei der Umsetzung der Anlagestrategie eine Mischung der beiden Konzepte zur Anwendung.
Bottom-up bezeichnet die Analyse „von unten nach oben“. Als erstes werden die einzelnen Unternehmen genau untersucht. Erst dann fliessen weitere Faktoren wie beispielsweise die Zukunftsaussichten der jeweiligen Branchen, Regionen oder Währungen in die Betrachtung ein. Wer seine Investitionen streng nach dem Bottom-Up-Ansatz selektioniert, ist davon überzeugt, dass es bei der Abschätzung des zukünftigen Renditepotenzials in erster Linie um das jeweilige Unternehmen und weniger um makroökonomische Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre, welches Fragen nach dem Verhalten der Wirtschaft als Ganzes, so beispielsweise Wachstum, Konjunktur, Beschäftigung, Inflation, Wechselkurse, Aktienkurse usw. untersucht. Einflüsse und Zusammenhänge geht.
Top-down bezeichnet die Analyse „von oben nach unten“. Im Gegensatz zum Bottom-up-Ansatz werden zuerst makroökonomische Daten ausgewertet und dann einzelne Branchen, Länder oder Währungen analysiert. Es wird versucht, von der Gesamtentwicklung einer Volkswirtschaft und der jeweiligen Branche die Zukunftsaussichten eines einzelnen Unternehmens sowie dessen Aktienkurs abzuschätzen.