Risikokategorien beim Geld anlegen


Eine Kategorisierung von Wertschriften nach Risiko hat viele Vorteile

An der Börse Ein Markt für Aktien, Obligationen, Waren und verschiedene Finanzinstrumente. Der Preis wird durch das Angebot und die Nachfrage bestimmt.
gibt es fast unendlich viele Investitionsmöglichkeiten. Um den Überblick zu behalten, ist eine Aufteilung nach Anlageinstrumenten Sämtliche Anlagemöglichkeiten, die einem Investor zur Auswahl stehen. und eine weitere Kategorisierung nach Anlagerisiko Im Zusammenhang mit Wertschriften ist mit Risiko das Kursschwankungspotenzial gemeint. Je höher das Risiko, desto höher die Kursschwankungen. sinnvoll. Daraus ergeben sich verschiedene Risikokategorien. Je höher die Risikokategorie, desto höher ist auch die langfristig zu erwartende Rendite. Prozentuale Wertveränderung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum.
Eine eindeutige Zuteilung eines Anlageinstrumentes in eine Risikokategorie ist nicht immer möglich.




Risikokategorie 1

In der Risikokategorie 1 werden alle Anlagen zusammen gefasst, die eine hohe Sicherheit versprechen. Investitionen in fremder Währung gehören auf Grund des Kursschwankungsrisikos nicht in diese Anlagekategorie. Folgende Anlageinstrumente weisen die nötigen Sicherheitsmerkmale auf:
Kontoguthaben, Festgeldanlagen, Obligationen, Obligationenfonds, Kapitalgeschützte Finanzprodukte und ähnliche Anlagen in der jeweiligen Referenzwährung des Anlegers.

Risikokategorie 2

In der Risikokategorie 2 sind dieselben Anlageinstrumente vertreten wie in der Risikokategorie 1, jedoch in Fremdwährung. Weil das Währungsrisiko hinzukommt, steigt das Gesamtrisiko der Anlage. Daher sollte der Anlagehorizont drei Jahre oder mehr betragen. In die Risikokategorie 2 fallen folgende Anlageinstrumente, jeweils in fremder Währung:  Kontoguthaben, Festgeldanlagen, Obligationen, Obligationenfonds, Kapitalgeschützte Produkte und ähnliche Anlagen in Fremdwährung.

Risikokategorie 3

In die Risikokategorie 3 gehören Anlagen mit erhöhtem Risiko. Die Kursschwankungen können kurzfristig hoch ausfallen, weshalb ein Anlagehorizont von mindestens 8 bis 10 Jahren zu empfehlen ist. Die langfristige Renditeerwartung darf auf Grund des kurz- und mittelfristigen Risikos entsprechend hoch ausfallen. In die Risikokategorie 3 fallen folgende Anlageinstrumente:
Aktien, Aktienfonds, Rohstoffanlagen, Private Equity, Hedge Funds und ähnliche Anlagen.

Risikokategorie 4

Diese Risikokategorie fasst die Investitionsmöglichkeiten mit den höchsten Risiken zusammen. Ein Totalverlust kann bei den meisten Anlageinstrumenten nicht ausgeschlossen werden. Investitionen in diese Risikokategorie haben normalerweise spekulativen Charakter. Bei gezieltem Einsatz kann aber auch eine Absicherung gegen Verluste von anderen Anlagen erzielt werden. In die Risikokategorie 4 fallen folgende Anlageinstrumente:
Optionen, Warrants, Financial Futures, kurzfristige Devisenspekulationsgeschäfte, Finanzprodukte mit Hebelwirkung und ähnliche Anlagen.