Diversifikation im Wertschriftendepot


Risikoreduktion durch Diversifikation der Wertschriften

Unter Diversifikation versteht man die Aufteilung des Vermögens auf Anlagen mit möglichst unterschiedlichen Eigenschaften. Ziel der Diversifikation ist es, das Rendite-/Risikoverhältnis über das gesamte Anlagevermögen zu optimieren. Weil sich die Kurse verschiedener Anlagen nicht immer in dieselbe Richtung bewegen, können durch Streuung die Wertschwankungen geglättet werden, ohne dass dabei langfristig auf Renditechancen verzichtet werden muss.

So unterliegt beispielsweise ein Wertschriftendepot, das in viele verschiedene Aktien investiert, geringeren Kursschwankungen als ein Investment in nur eine Aktie. Dies veranschaulicht folgende Grafik:



Damit das Risiko optimal reduziert werden kann, sollte ein Anleger in mindestens 10 Titel pro Markt investieren. Ab rund 20 Titeln pro Marktsegment nimmt das Risiko kaum mehr ab und es muss nach anderen Diversifikationsmöglichkeiten gesucht werden. Eine weitere Reduktion des Risikos könnte beispielsweise geschehen durch Investitionen in:

  • verschiedene Risikokategorien
  • verschiedene Währungen
  • verschiedene Länder und Branchen
  • verschiedene Anlageinstrumente

Das Marktrisiko kann durch Diversifikation nicht reduziert werden

Hat ein Anleger alle Diversifikationsmöglichkeiten ausgeschöpft, so hat er das titelspezifische Risiko, auch unsystematisches Risiko Teil des Wertschriftenrisikos, der von unternehmensspezifischen Faktoren abhängt und durch breite Diversifikation reduziert werden kann.
genannt, vollständig eliminiert. Man spricht in diesem Fall von einem effizienten Portfolio. Das Marktrisiko, auch systematisches Risiko Derjenige Teil des Gesamtrisikos von Wertschriften, der auch durch breite Diversifikation nicht weiter reduziert werden kann.
genannt, kann durch Diversifikation nicht reduziert werden. Es ergibt sich durch Kursschwankungen am Gesamtmarkt, denen sich kein Anleger entziehen kann.