Anlagefonds- und Titelauswahl / Selektionsprozess

Beurteilung und Auswahl von Anlagefonds (aktive Fonds)

Bei der professionellen Suche nach den besten Anlagefonds Ein Fonds ist eine breit gestreute Geldanlage. Die Fondsgesellschaft sammelt das Geld vieler Anleger und investiert es in verschiedene Anlagekategorien wie Aktien, Obligationen, Immobilien oder Rohstoffe etc.. Der Vorteil der Fondsanlage besteht darin, dass der einzelne Anleger bereits mit einem bescheidenen Kapitaleinsatz von der Risikostreuung des gesamten Fonds profitiert. Nachteilig sind die meistens relativ hohen Gebühren. geht es nicht darum, die einzelnen im Fonds enthaltenen Aktien, Ein Wertpapier, welches den Anteil an der Gesellschaft verbrieft. Die Höhe des Anteils am Grundkapital wird durch den Nennwert festgelegt. Der tatsächliche Wert der Aktie entspricht hingegen dem Kurswert an der Börse (Börsenkapitalisierung geteilt durch Anzahl Aktien). Die Aktie bietet dem Inhaber, sofern das Unternehmen erfolgreich wirtschaftet, zwei Einkommensquellen: Einerseits Dividendenzahlungen und andererseits die Chance auf einen langfristig steigenden Kurswert (Kursgewinn).
sondern die Leistung des Fonds als Ganzes zu beurteilen. Die Analyse und Auswahl einzelner Unternehmen wird bewusst an den Fondsmanager und sein Team delegiert. Die Vergangenheitsanalyse verschiedener Fonds-Parameter ist einfach und sinnvoll, denn es gibt immer mehrere Fonds mit derselben Grobausrichtung bzw. denselben Anlagezielen. Der Konkurrenzdruck der Fondsmanager ist entsprechend hoch. Gute Vergangenheitswerte eines Investmentfonds sind keine Qualitätsgarantie für die Zukunft, aber als Basis für weitere Analysen sinnvoll.

 


Systematische Suche der besten Anlagefonds

Nach der Definition des Marktes, in den ein Anleger investieren möchte, sollten die Mindestanforderungen an den Fonds definiert werden. Diese können beispielsweise das Mindestvolumen oder die Transparenz betreffen. Nach dieser Grobselektion können mögliche Fonds desselben Marktsegmentes nach unterschiedlichsten Kriterien verglichen werden. Über quantitative Analysen und daraus resultierenden Ranglisten werden die Fonds gefunden, die während einem oder verschiedenen vorgegeben Zeiträumen bei den jeweiligen Kriterien am besten abgeschnitten haben. Selektionskriterien sind oftmals die erzielte Rendite oder das eingegangene Risiko. Wurden alle nötigen Informationen der Vergangenheit professionell ausgewertet, bleiben normalerweise ein paar wenige Fonds übrig, deren Leistung in der Vergangenheit als überdurchschnittlich eingestuft werden kann. Es müssen dann weitere Kriterien gefunden werden, die darüber Aufschluss geben, ob der Fonds auch in Zukunft besser als seine Konkurrenten abschneiden kann. Dabei spielt die Beurteilung des Fondsmanagers eine wichtige Rolle. Weil Gebühren die Rendite langfristig erheblich reduzieren, müssen auch sie analysiert und hinterfragt werden. Dabei geht es nicht nur um die Management Gebühr, sondern auch um Kosten, welche nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind.

Analyse von Aktien

Bei der Analyse von Aktien geht es in erster Linie darum, die Zukunftsaussichten des Unternehmens abzuschätzen und dann zu beurteilen, ob der aktuelle Preis der Aktie fair ist oder nicht. Die Aktienanalyse basiert auf vielen Annahmen und ist zu einem grossen Teil zukunftsgerichtet. Subjektive Einschätzungen spielen dadurch eine grosse Rolle. Um eine verlässliche Prognose abgeben zu können, muss ein Anleger das jeweilige Unternehmen, die Produkte, die Geschäftsphilosophie, das Management und den Gesamtmarkt genau kennen.