Anbieter von Finanzprodukten zahlen Retrozessionen
Die meisten Produktanbieter zahlen Retrozessionen an den Vertrieb. Bei verschiedensten Geschäften erhalten Vermögensverwalter, Ein Vermögensverwalter betreut und verwaltet das Vermögen seiner Kunden und berät sie in Geld- und Vermögensfragen. Angeboten wird die Dienstleistung üblicherweise von Banken, unabhängigen (externen) Vermögensverwaltern, Finanz- und Vermögensberatern, Versicherungen, Treuhändern, Anwälten und teilweise auch von Privatpersonen. Vermögensverwalter können sich einerseits über das Kundenhonorar, andererseits über Retrozessionen finanzieren. Finanzberater Als Finanzberater (auch Vermögensberater, Bankberater oder Kundenberater) gilt jeder, der Kunden in irgend einer Form im Zusammenhang mit ihren Finanzen (teilweise auch Versicherungen) berät. Auch wenn das Wort "Berater" vermuten lässt, dass die Interessen des Kunden an oberster Stelle sind, muss dies nicht immer der Fall sein. Denn Berater, die Provisionen (Kickbacks und Retrozessionen) erhalten, werden schnell zu Verkäufern, die auch ihre eigenen (finanziellen) Interessen berücksichtigen. und beim Einsatz von Fremdprodukten Banken und oftmals auch Vermögensverwalter haben eigene Produkte wie beispielsweise Fonds oder strukturierte Finanzlösungen, die sie bei ihren Kunden einsetzen. Ein Vermögensverwalter oder eine Bank kann aber auch Produkte von anderen Anbietern einsetzen, in diesem Fall spricht man von Fremdprodukten. Beim Einsatz von Fremdprodukten werden vom Produktanbieter üblicherweise Retrozessionen bezahlt. auch Banken im Hintergrund Provisionen.

Ausgabeaufschlag bei Anlagefonds
Der Ausgabeaufschlag Oft werden dem Kunden beim Kauf eines Fonds Kommissionen in Rechnung gestellt. Diese können je nach Fonds und Anbieter bis 5% ausmachen und gehen zu Lasten des Investors bzw. dessen Rendite.
ist eine einmalige Gebühr, die beim Kauf von Fondsanteilen anfällt. Sie wird als Prozentsatz des in den Fonds investierten Kapitals berechnet. Der Ausgabeaufschlag fliesst grösstenteils als Provision Oft auch als Verkaufsprovision bezeichnet. Entgelt für die Vermittlung von Finanzprodukten im Banken- und Versicherungsbereich. Die Provisionen werden indirekt durch Kosten und Gebühren, welche der Anleger zu zahlen hat, finanziert.
an die Vertriebsgesellschaft, den Vermögensverwalter oder Finanzberater.
Der grösste Kostenfaktor von Anlageprodukten ist die jährliche Managementgebühr. Jährliche Verwaltungsgebühr von Wertschriftenfonds und ähnlichen Produkten wie Zertifikate, ETF's und strukturierte Produkte. Sie werden in Prozent des investierten Kapitals berechnet. Es gibt erhebliche Preisunterschiede zwischen verschiedenen Anbietern und Produktarten. Je nach Finanzprodukt können zur Management Fee weitere Produktgebühren (z.B. für den Vertrieb, die Administration etc.) hinzukommen. Produktanbieter leiten einen Teil davon an Vermögensverwalter oder Banken weiter, wenn diese die Produkte in ihren Kundendepots Aufbewahrungsort für Wertgegenstände im weitesten Sinne. Bei Wertpapieren ist das Depot der Ort, wo das Bankinstitut die Wertpapiere für seine Kunden führt. Normalerweise verlangen die Geldinstitute eine Gebühr für die Depotführung.
halten. Diese Art von Retrozession wird regelmässig, das heisst beispielsweise jährlich oder vierteljährlich, auf dem Gesamtbestand eines Anlageproduktes des Vermögensverwalters bezahlt. Die Bestandsretrozessionen, Sie werden in regelmässigen Abständen von Banken oder Anbietern von Finanzprodukten bezahlt. Der Grund für die Zahlung ist kein einmaliges Ereignis (wie beispielsweise eine Transaktion), sondern die Tatsache, dass ein gewisser Zustand (beispielsweise das Halten eines Finanzproduktes) über einen gewissen Zeitraum vorliegt. Vermögensverwalter werden beispielsweise von Produktanbieter oftmals belohnt, wenn sie Fonds oder strukturierte Finanzlösungen während einer gewissen Zeit in den Depots ihrer Kunden halten. bei Fonds auch als Bestandespflegekommission Unter Bestandespflegekommissionen versteht man Retrozessionen, die in regelmässigen Abständen von Fondsgesellschaften an Banken oder Vermögensverwalter bezahlt werden. Sie berechnen sich üblicherweise in Prozenten der Verwaltungsgebühr des Fonds. Fondsgesellschaften belohnen damit Banken und Vermögensverwalter, wenn sie ihre Produkte einsetzen. bezeichnet, sind insbesondere bei komplexen Finanzinstrumenten Sämtliche Anlagemöglichkeiten, die einem Investor zur Auswahl stehen. wie aktiv verwaltete Anlagefonds, strukturierte Finanzlösungen und ähnlichen Produkten weit verbreitet.
Setzen Vermögensverwalter oder Banken Finanzprodukte ein, zahlt der Produktanbieter teilweise eine einmalige Abschlussprovision. Diese Rückvergütungen sind beispielsweise bei strukturierten Produkten möglich.
Beim Einsatz von Einzeltiteln Direkte Investition in ein einzelnes Unternehmen (nicht über ein Finanzprodukt wie z.B. ein Anlagefonds). Dabei kann es sich beispielsweise um eine Aktie oder eine Obligation handeln. wie Obligationen Wertpapier mit einem festen oder variablen Zinssatz. Der Schuldner (meistens ein Unternehmen, der Bund oder Kantone) verpflichtet sich dem Gläubiger jährlich einen Zins zu bezahlen. Am Ende der definierten Laufzeit ist der Gesamtbetrag fällig. Sehr verbreitet ist auch der englische Begriff "Bond".
oder Aktien Ein Wertpapier, welches den Anteil an der Gesellschaft verbrieft. Die Höhe des Anteils am Grundkapital wird durch den Nennwert festgelegt. Der tatsächliche Wert der Aktie entspricht hingegen dem Kurswert an der Börse (Börsenkapitalisierung geteilt durch Anzahl Aktien). Die Aktie bietet dem Inhaber, sofern das Unternehmen erfolgreich wirtschaftet, zwei Einkommensquellen: Einerseits Dividendenzahlungen und andererseits die Chance auf einen langfristig steigenden Kurswert (Kursgewinn).
fallen neben den Bankgebühren keine Produktgebühren an. Dadurch können auch keine Produktretrozessionen vergütet werden.